Kassandra aus dem Revier
In seinem Roman Stellenweise Glatteis hatte Max von der Grün rechte Gewalt vorausgesehen wie kaum ein anderer. Eine Neulektüre anlässlich seines 100. Geburtstags am 25. Mai Max von der Grün und die Abendrealschule Dortmund
Mehrere Schulen in Deutschland tragen den Namen Max von der Grüns. Die erste davon war die Abendrealschule Dortmund an der Rheinischen Straße, die 2009 in "Abendrealschule Max-von-der-Grün. Weiterbildungskolleg der Stadt Dortmund" umbenannt wurde. Vorstadtkrokodile – ein Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur
Die Philologin Karin Vach (Pädagogische Hochschule Heidelberg) wirft einen Blick auf das "Hin- und Herschwingen zwischen zeittypischen und durchaus über die Zeit hinausragenden" erzählerischen Ansätzen in Max von der Grüns Klassiker Vorstadtkrokodile Rede zum 100. Geburtstag
Lieber Max,
heute würdest Du Deinen 100. Geburtstag feiern! Wir werden das Fest stellvertretend für Dich und sicherlich in Deinem Sinne feiern und Dich hochleben lassen... Am Schaltpult – ein Film von Max von der Grün
Filmwissenschaftler Peter Ellenbruch beleuchtet in seinem Beitrag den WDR-Film Am Schaltpult (1967) nach Max von der Grün als frühen dystopischen Blick auf die automatisierte Arbeitswelt. Anhand von Ästhetik, Erzählweise und Zeitkontext zeigt er, wie der Film die psychischen Folgen technischer Rationalisierung im Ruhrgebiet sichtbar macht – und warum er angesichts heutiger KI-Debatten überraschend aktuell wirkt. Schwarz-Grün. Max von der Grüns Zusammenarbeit mit Hans Dieter Schwarze
Volker Zaib schreibt über die Zusammenarbeit von Max von der Grün und dem (Theater-)Regisseur Hans Dieter Schwarze, aus der u. a. die Fernsehfilme Feierabend und Schichtwechsel sowie die Theaterstücke Notstand oder das Straßentheater kommt und Der Radweltmeister hervorgegangen sind. Max von der Grün und seine Gewerkschaft – Ein Beziehungsdrama in vier Akten
Holger Heith, Stellvertretender Leiter des Archivs im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, schreibt über Max von der Grüns Verhältnis zu den Gewerkschaften und seinen skandalträchtigen Konflikt mit der IGBE. „Nichts als gegeben hinnehmen. Max von der Grün und die Öffentlichkeit“ – Kurzberichte über die Tagung des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt am 13. März 2026 in Dortmund
Leonie Danne, Melanie Gemke, Helena Jäger und Finn Werner – Auszubildende der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, Ausbildungsberuf Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste – haben die wesentlichen Inhalte der einzelnen Tagungsvorträge zusammengefasst. Ihre Texte wurden, bis auf redaktionelle Änderungen, unverändert in diesen Blog-Beitrag übernommen. Zivilcourage und Solidarität in Max von Grüns Vorstadtkrokodile
In einem Dortmunder Vorort gründet sich
eine Kinderbande, die sich die „Krokodiler" nennt. Nach anfänglichem Zögern nehmen die Mitglieder einen Jungen, der einen Rollstuhl nutzt, in ihre Gemeinschaft auf.
In Vorstadtkrokodile erhält man einen für ein „Kinderbuch“ recht detaillierten Ausschnitt aus der sozialen Gegenwart des Textes, aus der Zeit Mitte der 1970er Jahre im Ruhrgebiet.
Begegnungen mit Max von der Grün
Bestseller-Autor Klaus-Peter Wolf gewährt persönliche Einblicke in drei besondere Begegnungen mit Max von der Grün.