Prolog1
In einem Ausstellungskatalog mit dem Titel Kampfzeiten. Männer und Frauen der Arbeiterbewegung im Ruhrgebiet wird über Max von der Grün berichtet: „1963 löste sein Roman ‚Irrlicht und Feuer‘ heftigste kontroverse Reaktionen bei Unternehmern, Gewerkschaften und Kumpel gleichermaßen aus.“2 Der Konflikt mit der Industriegewerkschaft Bergbau und Energie (IGBE, bis 1960 IGB) schafft es sogar bis in die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Dort heißt es: „In den Augen der Gewerkschaft waren seine Arbeiten untypisch, nämlich resignierend-pessimistisch, antigewerkschaftlich, schlicht Träger eines falschen Bewusstseins.“3 Der Beginn des Verhältnisses zwischen Autor und Gewerkschaft war jedoch ein ganz anderer.

1. Akt: Zarte Bande
In einer Zeit, als Arbeiter der besseren Verdienstmöglichkeiten wegen aus Bayern in das Ruhrgebiet strömten, verließ auch der junge Max von der Grün 1951 seine Heimat. Er legte auf der Zeche Königsborn in Kamen an und wurde Hauer. Nach einem Unfall 1954 wurde er Lokomotivführer untertage. Wie 90 Prozent aller 1951 im Bergbau Beschäftigten, trat auch Max von der Grün in die IGBE ein.
Der Beginn seines literarischen Schaffens ereignete sich parallel zur beruflichen Entwicklung einer anderen Person. Walter Köpping hatte 1947 als Neubergmann im Ruhrbergbau begonnen. Im Jahr 1954 wechselte er als Bildungssekretär zur IGBE. Die Verwendung von Arbeiterliteratur in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit wurde von ihm gefördert. So kam er auch mit Fritz Hüser, dem Mitbegründer der „Dortmunder Gruppe 61“, in Kontakt und wurde schließlich auf Max von der Grün aufmerksam.4

Die Gedichte von der Grüns schafften es, mit Köppings Unterstützung, in das Verbandsorgan der IGBE, die Einheit. Nach der Veröffentlichung seines ersten Romans Männer in zweifacher Nacht im Jahr 1962, wurde er vermehrt zu Lesungen eingeladen. Bei diesen Lesungen, die häufig von Walter Köpping geleitet wurden, erhielt Max von der Grün viel Zuspruch von einem vorwiegend bergmännischen Publikum. Der Mut, mit dem er über die Bergassessoren schimpfte, wurde bewundert. Seine Kritik an mangelndem Unfallschutz und der körperlichen Ausbeutung der Bergarbeiter, wurde sogar als zu schwach bewertet.
Einige ältere Bergleute regten an, die Sozialkritik in „edlerer“ Sprache zu verfassen, Max von der Grün sei zu dicht am Gegenstand, zu wenig agitatorisch. Jüngere Bergleute hielten hingegen die Verwendung des rauen Umgangstons, wie er untertage herrschte, für die angemessene Ausdrucksform und versicherten, dass der vom Autor gewählte Stil noch milde gegenüber der Wirklichkeit sei.5
Die wachsende Popularität als Schriftsteller, führte zu gewissen Anforderungen, die sich nur schwer mit der Schichtarbeit im Bergwerk vereinbaren ließen. Auch hier war ihm seine Gewerkschaft behilflich. Damit er abends zu Lesungen fahren konnte, arbeitete von der Grün nun vermehrt in der Frühschicht. Diese war bei allen Bergarbeitern die beliebteste Schicht und so gab es auch erste Stimmen aus der Belegschaft, welche diese Privilegierung kritisierten. Der Betriebsrat entgegnete, man solle doch stolz sein, dass einer von ihnen diesen Schritt in das Rampenlicht geschafft habe.6
2. Akt: Stolz und Leidenschaft
Mit der Veröffentlichung des Romans „Irrlicht und Feuer“ erreicht die Beziehung zwischen der IGBE und Max von der Grün ihren Höhepunkt. Für den Autor war es der Durchbruch, der ihn einer großen Öffentlichkeit bekannt machte.
Anlässlich einer Lesung der „Dortmunder Gruppe 61“ im Rahmen der Ruhrfestspiele 1963 in Oer-Erkenschwick stellte Max von der Grün sein neustes Werk vor. Die erste Erwähnung des Buches in der Einheit findet sich in einem Artikel über die Lesung: „Hart und krass schmiss er mit der Lesung aus seinem neuen Industrie-Roman „Irrlicht und Feuer“ (…) einer mörderischen Untertagemaschine den Fehdehandschuh hin“.7
Max von der Grün schilderte unter anderem einen Unfall mit einer Abbaumaschine der Firma Eisenhütte Westfalia Lünen. Darauf folgte ein Rechtsstreit. Die IGBE beteiligte sich aktiv an der Verteidigung des Autors. Ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes, Karl Krämer, legte eine eidesstattliche Versicherung ab, die bei dem erstinstanzlichen Urteil zugunsten von Autor und Verlag mitentscheidend war.8
In Folge des Prozesses geriet die Praxis der privilegierten Schichtzuweisung für Max von der Grün in den Fokus der Betriebsleitung seiner Zeche. Seine Bitten, vermehrt in der Frühschicht arbeiten zu dürfen, wurden abgelehnt.
Um weiter an Lesungen und öffentlichen Diskussionen teilnehmen zu können, war er deshalb an drei aufeinanderfolgenden Abenden nicht zur Arbeit erschienenen. Ein solches unentschuldigtes Fehlen hatte im Bergbau üblicherweise die fristlose Kündigung zur Folge. So erging es auch Max von der Grün. Die Presse feierte ihn dennoch als Märtyrer, der wegen seiner Offenlegung von Missständen entlassen worden sei.9

3. Akt: Verrat
Mit der zunehmenden medialen Aufmerksamkeit änderte sich die Haltung der IGBE zu Max von der Grün. Fast scheint es, als habe niemand in der IGBE das ganze Buch gelesen. Im Anschluss an den Prozess wurden in der Presse auch andere Passagen diskutiert. In der Beschreibung einer Belegschaftsversammlung werden Betriebsräte verächtlich gemacht und als von der Belegschaft isoliert dargestellt.10 Von der Grün beschreibt, dass die Bergarbeiter die Mitbestimmung verachten würden, weil Betriebsräte, Aufsichtsräte und Arbeitsdirektoren mit den „Bonzen“ saufen und für die Arbeiter nachteilige Betriebsvereinbarungen abschließen würden.11 Die Gewerkschaftsfunktionäre wurden auch unwidersprochen als „Gewerkschaftsbonzen“ tituliert.12

Gegen den Vorwurf des „Bonzentums“ von kommunistischer Seite mussten sich die freien Gewerkschaften schon in der Weimarer Republik erwehren. Nach dem Krieg wurden die gleichen Vokabeln von den ostdeutschen Marionettengewerkschaften wiederholt. Die Skepsis der Gewerkschaftsführung wurde noch verstärkt, als die SED-Propaganda den Roman als Beleg für die angeblich geknechteten Bergarbeiter im Ruhrgebiet ausschlachtete und Max von der Grün bereits mit einem Vertreter der Prawda über eine Übersetzung ins Russische und andere osteuropäische Sprachen verhandelte.13
Noch undurchsichtiger wurde die Angelegenheit für den Vorstand der IGBE, weil der Autor auch von der politischen Gegenseite Unterstützung erfuhr. Nicht nur, dass sein Roman im konservativ-katholischen Paulus Verlag erschienen war, auch die katholische Presse, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und die der CDU nahestehende Christliche-Demokratische-Arbeitnehmer-Bewegung (CDA), verteidigten die Angriffe von der Grüns auf Betriebsräte und Gewerkschaften.14
Max von der Grün wurde nun also gleich aus zwei gegensätzlichen politischen Richtungen unterstützt, die in der Vergangenheit keine Gelegenheit ausgelassen hatten, gegen die Einheitsgewerkschaft zu agitieren. In einem Leserbrief an die „Neue Illustrierte“, die Auszüge aus „Irrlicht und Feuer“ abgedruckt hatte, schrieb der Vorsitzende der IGBE, Heinrich Gutermuth: „Dieser Roman wurde in einer öffentlichen Diskussion von Bergleuten als antigewerkschaftlich bezeichnet und abgelehnt. Nachdem ich ihn selbst gelesen habe, kann ich mich der Meinung der Bergleute nur anschließen. Es handelt sich um eine einseitige, die Arbeit und Stellung der Betriebsräte diffamierende Abhandlung, die mit der Realität der Arbeitswelt keineswegs übereinstimmt“.15
4. Akt: Der Bruch
Nach seinem Ausscheiden aus dem Bergbau kannte die Kritik von der Grüns an den Gewerkschaften keine Grenzen mehr. Die Mitbestimmung sei nur eine „Worthülse“ und ein „ausgemachter Schwindel“. Sie sei eine „Machtverschiebung“ hin zu einer anderen Institution. Sie gipfelt in dem Satz: „Für den Arbeiter aber macht es keinen Unterschied wer über ihn bestimmt, ein Herr Flick oder Herr Rosenberg“.16 Max von der Grün setzte hier den in den Nürnberger Prozessen wegen Sklavenarbeit verurteilten Kriegsverbrecher Friedrich Flick mit dem vor den Nationalsozialisten ins Exil geflohenen jüdischen Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) gleich.
Die Positionen in diesem Konflikt wurden immer unversöhnlicher. In einem Schreiben des Paulus Verlages an Heinrich Gutermuth stellte der Absender den Autor Max von der Grün in die Tradition der großen vorrevolutionären französischen Moralisten des 17. und 18. Jahrhunderts. Das Schreiben des Verlagsvertreters gipfelte in der Aussage: „Diese Kunstform hat ihre Berechtigung darin, dass sie nicht einfach das Hohelied auf eine Gruppe von Industriearbeitern anstimmt, sondern dem Durchschnitt vor Augen führt, dass es sich nicht lohnt, auf diese Weise weiterzuleben.“17
Der katholisch-konservative Verlag in Recklinghausen sah demnach in der gewerkschaftlichen Organisation keine Option für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bergleute. Man könnte daraus schließen, dass ihnen dann nur noch die Wahl zwischen Revolution oder Suizid bliebe. Beides war nicht im Interesse der IGBE. Im Laufe der zweiten Hälfte der sechziger Jahre häuften sich die Briefe an die Redaktion der Einheit, des Verbandsorgans der IGBE, in denen sich Mitglieder der IGBE über Äußerungen Max von der Grüns beschweren.18
Doch auch die Mitstreiter von Max von der Grün aus der Dortmunder Gruppe 61 waren nicht ohne Kritik an seinem Werk. Er stellte die Grundsatzfrage, warum die Gruppe gewerkschaftsfreundlich sein müsste. Fritz Hüser entgegnete ihm mit der Frage, warum sie gewerkschaftsfeindlich sein sollte. Walter Köpping kommentierte den Konflikt in einem Brief an Fritz Hüser: „Wir sollten von der Grün nicht ermutigen, in seiner Opposition gegen alle Einrichtungen unserer Gesellschaft fortzufahren. Ich habe den Eindruck, dass er partout ein Michael Kolhaas werden will“.19
Die Einwirkungsversuche auf von der Grün waren erfolglos. Er blieb sich und seiner Kritik an den Gewerkschaften treu. In einem Brief formulierte der spätere DGB-Vorsitzende Heinz Oskar Vetter eine abschließende Beurteilung des Autors aus Sicht der IGBE: „Wir haben Max von der Grün genau beobachtet und erinnern uns noch gut, dass er jede Einbeziehung in die gewerkschaftliche Funktionärschaft bzw. in den gewerkschaftlichen Bildungsapparat abgelehnt hat. Wir halten ihn für einen Anarchisten ohne jede Vorstellung über eine fortschrittliche gesellschaftliche politische Entwicklung. Hier liegt auch – unabhängig von seinem Wirken – unsere Ablehnung seiner Person.“20
Max von der Grün strickte von nun an erfolgreich an der Legende seines Opfermythos. Nicht nur, dass er fälschlicherweise behauptete, er sei wegen seiner Kritik an der mangelnden Arbeitssicherheit untertage von der Bergwerksgesellschaft entlassen worden, auch sei er wegen seiner Kritik an der Gewerkschaft aus der IGBE ausgeschlossen worden.21
Im Bestand der IGBE im Archiv im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets befinden sich die Akten von 447 Schiedsverfahren. Keines davon wird gegen Max von der Grün geführt. Auch in keinem Protokoll einer Sitzung des geschäftsführenden Vorstandes wird ein solches erwähnt. Nach der Entlassung von Max von der Grün aus seinem Arbeitsverhältnis im Bergbau beginnt sein Leben als freier Schriftsteller. Es ist zu vermuten, dass er mit diesem Berufswechsel auch seine Beitragszahlung an die Gewerkschaft einstellt. Damit erlosch seine Mitgliedschaft automatisch.22 Das klingt allerdings nicht so glorreich in dem Narrativ eines Widerständlers.
Eine Bewertung nahm der Bergarbeiter- und Schriftstellerkollege von Max von der Grün, der 2008 verstorbene Dieter Schmidt, vor: „Ich selbst komme aus der IG Bergbau und Energie und war fünf Jahre auf der Zeche Ewald-Fortsetzung als Bergmann tätig. Unter dem Namen Hans-Dieter Baroth habe ich zwei Romane aus diesem Bergarbeiterleben geschrieben, deshalb kenne ich auch Max von der Grün; ich weiß, was er für ein Heißsporn ist. Ich weiß auch, dass er, was den früheren Konflikt mit seiner Gewerkschaft betrifft, einen lyrischen Umgang mit der Wahrheit hat.“23
Epilog
Noch im Jahr 1993 kämpften die Bergleute des Ruhrgebiets, wie schon seit mehr als dreißig Jahren davor, gemeinsam mit ihrer Gewerkschaft gegen Stilllegungen und Arbeitsplatzabbau. Wie viele andere Schachtanlagen richtete der Betriebsrat der Zeche Monopol in Bergkamen eine Mahnwache vor dem Zechentor ein. Zu einer, der dabei organisierten Veranstaltungen, war Max von der Grün für eine Lesung eingeladen.24
Die Distanzierung der IGBE machte von der Grün jedoch zu keiner „Unperson“ bei den anderen DGB-Gewerkschaften. Er wurde weiterhin zu gewerkschaftlichen Bildungsveranstaltungen eingeladen, um aus seinen Büchern zu lesen. Den Zeitungsberichten nach, erzählte Max von der Grün über seine Zeit im Bergbau, von der harten Arbeit, von Fressorgien bei Schlachtfesten, von Bullenklöstern und Freundschaften zu ausländischen Kollegen. Er berichtete von den alten Bergmännern, die den jungen Spund väterlich unter ihre Fittiche nahmen. Davon, dass er seine Kritik an Betriebsräten, Aufsichtsräten, Arbeitsdirektoren oder Gewerkschaften von damals wiederholt hätte, erwähnen die Zeitungen nichts.25

Foto: Ulrich Bonke. Max von der Grün beim Besuch der Mahnwache vor dem Bergwerk Monopol in Bergkamen 1993.
- Dem Text liegt ein Artikel aus dem Jahr 2011 zugrunde. Er wurde um neuere Literatur und neu entdeckte Quellen ergänzt. Heith, Holger u. Eva Galetzka: „Walter Köpping, Max von der Grün und die Bergarbeitergewerkschaft“, in: Schreibwelten – Erschrieben Welten. Zum 50. Geburtstag der Dortmunder Gruppe 61, hg. v. Gertrude Cepl-Kaufmann u. Jasmin Grande. Essen 2011, S. 198-203. ↩︎
- Hein, Dörte u. Hanneliese Palm (Hg.): Kampfzeiten. Männer und Frauen der Arbeiterbewegung im Ruhrgebiet. Ausstellungskatalog, Essen 2015, S. 38. ↩︎
- https://de.wikipedia.org/wiki/Max_von_der_Grün [letzter Zugriff: 11.04.2026]. ↩︎
- Vgl. Kift, Dagmar: „Arbeitswelt und Partizipation. Die Dortmunder Gruppe 61 und die Netzwerke der Bergarbeiterkultur im Ruhrgebiet der 1950er Jahre“, in: Schreibwelten – Erschrieben Welten. Zum 50. Geburtstag der Dortmunder Gruppe 61, hg. v. Gertrude Cepl-Kaufmann u. Jasmin Grande. Essen 2011, S. 163. ↩︎
- Vgl. „Bergleute diskutieren neuen Roman über den Ruhrbergbau“, in: WAZ, Ausgabe Recklinghausen, 20.10.1962; „Kumpels im Roman“, in: Deutsche Zeitung, 04.10.1962; „Kumpel schuf den Bergbauroman“, in: Welt der Arbeit, 12.10.1962; „Männer in zweifacher Nacht“, in: Ahlener Volkszeitung, 06.10.1962; „Abends werden Kumpel zu Poeten“, in: Dortmunder Nord-West-Zeitung, 27.07.1963. ↩︎
- Vgl. Interview mit Heinz Assmann, ehemaliger Bezirksleiter des IGBE-Bezirks Ruhr-Nordost, Hamm 11.03.2026. ↩︎
- „Dichterlesung: Technik im Zwielicht“, in: Einheit, Jg. 16, Nr. 15, 1. August-Ausgabe 1963. ↩︎
- Vgl. Briefwechsel zwischen Georg Bitter, Leiter des Paulus Verlages in Recklinghausen, mit Wolfgang Schmalenbach, Justiziar der IGBE, Bochum 16.09.1963 und 20.09.1963, in: Archiv im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets (AHGR), IGBE 3277; Bericht von Walter Köpping über den Prozess Eisenhütte Westfalia Lünen gegen den Paulus Verlag, das Buch Irrlicht und Feuer und den Autor Max von der Grün, 10.09.1963, in: AHGR, IGBE 780 A; „Westfalia Lünen sieht kein Blut am Panzerförderer in der Grube“, in: Einheit, Jg. 16, Nr. 19, S. 12; „Urteil im Bergmannsroman-Prozess – Richter wiesen Westfalia-Klage ab“, in: Westfälische Rundschau, 03.12.1963; „Leser kaufen keine Kohlenhobel“, in: Westfälische Rundschau, 09.12.1963; „Darf dem Arbeiter der Mund verboten werden?“, in: Ketteler Wacht, Jg. 57, Nr. 21, 01.11.1963; „Ein Kumpel, der zur Feder griff“, in: Die Welt, 19.02.1964. ↩︎
- Vgl. „Kumpel-Autor wurde fristlos entlassen“, in: Kölnische Rundschau, 24.12.1962; „Ein Märtyrer, der keiner ist“, in: Schnelldienst des Deutschen Industrieinstituts, Blatt 3 zu Nr. 2, 07.01.1964; „Dichten und Trachten an der Ruhr“, in: Die Zeit, 14.02.1964; „Der Kumpel findet keine Arbeit“, in: Vorwärts, 29.01.1964; „Ein Kumpel der zur Feder griff“, in: Die Welt, 29.02.1964. ↩︎
- Vgl. Grün, Max von der: Irrlicht und Feuer, Recklinghausen 1969 (3. Aufl.), S. 69. ↩︎
- Vgl. ebd. S., 79 und 195. ↩︎
- Vgl. ebd., S. 88. ↩︎
- Vgl. „‚Machen Sie weiter so!‘ sagten 50 Kumpel dem Arbeiterdichter“, in: Ruhrnachrichten, Essener Tageblatt, 07.01.1964; „Ein Kumpel, der zur Feder griff“, in: Die Welt, 19.02.1964. ↩︎
- Vgl. ebd.; sowie „Wenn er nur Unruhe stiftet“, in: Kirche und Leben, 24.11.1963. ↩︎
- Vgl. „‚Nach uns die Sintflut‘ im Kreuzfeuer“, in: Neue Illustrierte, 26.01.1964; Briefwechsel zwischen Heinrich Gutermuth, 1. Vorsitzender der IGBE Bochum, und der Redaktion Neue Illustrierte, Köln, 12.12.1963 und 06.01.1064. ↩︎
- „Max von der Grün über den ‚Schwindel Mitbestimmung‘“, in: Industriekurier, Nr. 15, 30.01.1969. ↩︎
- Brief von Heinz Zumfeld, Paulus Verlag Recklinghausen, an Heinrich Gutermuth, 1. Vorsitzender der IGBE, 20.03.1964, in: AHGR, IGBE 3269. ↩︎
- Vgl. AHGR, IGBE 14536. ↩︎
- Brief von Walter Köpping an Fritz Hüser, 06.12.1963; Vgl. auch Brief von Max von der Grün an Fritz Hüser, 06.01.1964; Brief von Fritz Hüser an Max von der Grün 13.01.1964, in: Fritz Hüser 1908-1979. Briefe, hg. v. Jasmin Grande, Oberhausen 2008, S. 135 ff. ↩︎
- Brief von Heinz Oskar Vetter, Vorstandsmitglied der IGBE Bochum, an den Kulturdezernenten der Stadt Recklinghausen, 23.11.1968, in: AHGR, IGBE 3162. ↩︎
- Vgl. „Es gibt schon wieder Menschen, die nicht begreifen wollen“, In: Welt der Arbeit, Nr. 46, 26.11.1981, S. 10. ↩︎
- Vgl. Brief des Schulleiters der IGBE-Schule Haltern an die Redaktion Welt der Arbeit, Köln, 22.12.1981, in: AHGR, IGBE 2412 A. ↩︎
- Brief von Dieter Schmidt, Redaktion Welt der Arbeit, an den Schulleiter der IGBE-Schule Haltern, 07.01.1982, in: AHGR, IGBE 2412 A. ↩︎
- Vgl. Betriebsrat Haus Aden/Monopol und Victoria Informiert: Folgende wichtige Termine werden auf der Mahnwache Monopol als Kulturveranstaltungen angeboten, 1993, in: AHGR, IGBE 17312 A. ↩︎
- Vgl. „Schriftsteller zeigte Solidarität mit Kumpeln“, in: Westfälischer Anzeiger, 02.04.1993; „Max von der Grün schwärmte von, goldenen Zeiten‘ an der Ruhr“, in: Westfälische Rundschau, 02.04.1993. ↩︎