Auszeichnungen

Als einer der bedeutendsten Schriftsteller der Bundesrepublik erhielt Max von der Grün für sein literarisches Werk und sein soziales und gesellschaftliches Engagement zahlreiche Auszeichnungen im In- und Ausland.

Eine kleine Auswahl davon wird in dieser Vitrine präsentiert. 

1966 erhielt er für die Verfilmung seines Romans Irrlicht und Feuer das aus Meissener Porzellan hergestellte und verzierte → Goldene Lorbeerblatt des Deutschen Fernsehfunks der DDR. Auf der Rückseite ist zu lesen:

SEI STOLZ AUF MICH –
DOCH DENKE DRAN,
DASS LORBEER AUCH
VERWELKEN KANN

Wie sehr Max von der Grün der Stadt Dortmund verbunden war, zeigt die Ehrung mit dem → Eisernen Reinoldus im Jahr 1982. Dieser Preis würdigt Persönlichkeiten, die sich um die Stadt Dortmund verdient gemacht haben. 

Der seit 1986 vom Regionalverband Ruhr vergebene Literaturpreis Ruhr (vormals → Literaturpreis Ruhrgebiet) ist die wichtigste ideelle und materielle Auszeichnung für Schriftsteller:innen, die im Ruhrgebiet leben, sowie für Autor:innen von außerhalb, die über das Ruhrgebiet schreiben. 1988 erhielt Max von der Grün diesen Preis. 

In Anerkennung seiner besonderen Verdienste um das Land Nordrhein-Westfalen wurde Max von der Grün 1991 vom damaligen → Ministerpräsidenten Johannes Rau mit dem → Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen geehrt.

Im Jahr 1976 fragte die Arbeiterkammer Oberösterreich bei Max von der Grün an, ob er einem Wettbewerb für Literatur zur Arbeitswelt seinen Namen leihen wolle. Er sagte zu. Von da an trug der „Max von der Grün-Preis für Literatur zur Arbeitswelt“ 22 Jahre lang seinen Namen. Im Jahr 1999 wurde der Preis unter dem Namen „Buch.Preis“ und mit einem neuem Konzept weitergeführt.

Für seine Verdienste auf dem Gebiet der Kunst und Kultur verlieh ihm der Stadtsenat Linz im Jahr 1998 die → Kulturmedaille Linz mit Ehrennadel.